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Wer in der Entscheidung von Prada ein Zeichen einer Absage an Mailand sehen will, wird von Investmentbankern belehrt, dass etwa Luxottica zuerst in New York und dann in Mailand notiert wurde. Prada sei ein ganz ähnlicher Fall, heißt es. Der größte Teil des Umsatzes des Unternehmens werde in Asien erzielt, dort genieße das Label den größten Bekanntheitsgrad und sei dort auch am meisten wert. Derzeit betreibt Prada 15 Läden in China, Ende kommenden Jahres sollen es drei Mal so viele sein. Darüber hinaus wird in diesem Jahr in Hongkong ein Design Studio eingerichtet.

Miuccia Prada hatte 1978 von den Großeltern ein Geschäft in der Fußgängerpassage am Mailänder Dom geerbt, das für edle Koffer und Reisetaschen berühmt war; sie machte daraus gesuchte Modeartikel und kreierte eine neue Modetendenz mit den eleganten Formen aus Nylon. Patrizio Bertelli hatte vor seiner Heirat Erfahrungen in Kleinbetrieben für Lederwaren gesammelt, bevor er 1979 eine eigene Produktionsfirma gründete, die bald für den Namen Prada“ arbeiten sollte. Ein Umsatz von 2,05 Milliarden Euro und ein Nettogewinn von 251 Millionen Euro für 2010 zeigen, dass sie es trotz allen Unbills weit gebracht haben.

Ferragamo hat sich dagegen langsam an die Börse herangearbeitet. Die Familie Ferragamo hatte lange Zeit nicht so sehr am konsequenten Wachstum des Modehauses gearbeitet, sondern suchte mit immer breiterer Diversifikation in Hotels oder Weingütern möglichst vielen Sprösslingen der Familie angemessenen Raum für unternehmerische Aktivitäten zu verschaffen. Nach einer Phase der Stagnation Ende der neunziger Jahre half ein familienfremder Geschäftsführer, das Unternehmen umzubauen und auf Wachstum zu trimmen. Bei 782 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr wurde ein Nettogewinn von 60 Millionen Euro erwirtschaftet.
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