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Schmuck, tua an Ruck!

Beim „Veiten“, dem dritten Hof im Kaisertal, lehnte eine schwerbeladene Kopfkraxe vor der T und drinnen in der Stube sa ein frischer, junger Senner. Er hatte ein schneewei Hemd an, dar die roten Hosentr trug ein schlottrig Lederh das kaum bis zu den Knieen reichte, und um die Mitte hatte er flott sein wei Melcher Fetzerl (Sch geschlungen. Das H h schneidig auf die Seite gedr guckte er, wie jemand erwartend, immer zum Fenstsr hinaus. Dann sah er nach seiner Uhr, zahlte sein Viertele Wein, verabschiedete sich, schloff unter seine schwere Kraxe und im gemessenen Tempo ging’s taleinw eine Viertelstunde weit dahin. Dort auf der Bank neben der Pfandl Kapelle, wo sich das Hintere Kaisertal mit seinem herrlichen Bergkranz so wundervoll erweitert, hielt er Rast. Es war heute ein,sch Herbstabend, die Zeit der Almabfahrt nahte heran, die Feldfr waren eingebracht und teilweise das Vieh schon auf die Heimweide getrieben. Die liebe Sonne stand schon ziemlich tief und fing an, mit herbstlichem Schimmer den langen Scheffauer Kaiser, die Spitze des Sonnecks und den so majest hoch aufragenden Haltstock gl rot zu f Ueber die Karlsspitzen und das stolze Totenkirchl hatte sich ein zartes Violett gelagert, w dr dem Stripsenjoch im Wilden Kaiser die Fleischbank wande, der Predigtstuhl, der Mitterkaiser und das L bereits im d Grau verschwanden. Nur der h Stripsenkopf und die Spitzen des Zahmen Kaisers von der Kesselschneid bis heraus zur Steingrubenwand und Naunspitze waren noch vom hellen Sonnenschein beleuchtet. Sichtlich hatte diese selten wundervolle Herbststimmung auch den Burschen innerlich bewegt, denn er lauschte und schaute so sinnig hinein in die ruhige Abendd Da rodelte und rumpelte es auf einmal dr dem Bach am Gamsberg. Er erhob den Kopf, glaubte eine Steinlawine zu sehen, sah aber nichts.

Da kam die Pfandl Vroni mit ihrem Milch B auf dem R von der Stadt zur Er ging ihr freudig entgegen, gr sie und sagte: „Aber du bist lang aus, ich hab‘ beim Veiten schon auf dich gewartet.“ „Schau,“ meinte sie, „weil du halt nichts dawarten kannst.“ Da rumpelte es dr wieder. „Was ist denn das?“ fragte das Sennerl. „Wenn du a Sonntagskind bist, nacher kannst du dir da dr an Schatz holen,“ sprach sie und schaute ihm dabei mit ihren schwarzen Augen schelmisch ins Gesicht. „Ja, der war‘ ja da n bei mir,“ schmunzelte er und wollte ihre Hand erfassen. Aber flugs sprang sie, gute Nacht w hinab zum Pfandlhof. Wieder schloff der arme Bursche unter seine Kopfkraxe und ging wieder weiter, noch eine halbe Stunde ging es einw zum Hinterkaiserhof. Zun am Hause begegnet ihm die Hinterkaiser Urschi; sie ging hinaus zur Antonius Hauskapelle, legte ein Leiterchen an den Turm und fing an, Ave Maria zu l Die Hausleute, die in der Stube waren,, knieten an B herum und beteten ihren Abendrosenkranz, w herau am Tische bei der Hollerstaude am kleinen H und unten am Tisch unter dem gro Birnbaum noch G bei Kaffee, Butter, Milch und Honig sa wo die allzeit gesch B ihnen flei frisches Wasser zutrug.

Das Sennerl hatte seine Kraxe abgelegt, stand vor dem Hause und schaute sich die Leute an; da rumpelte es schon wieder dr am Gamsberg. „Schmuck, tua an Ruck!“ schrie der alte Sommerfrischler Peter, der gerade bei der Haust herauskam, hin und richtig rumpelte es gleich wieder. Das Sennerl fa ihn am Arm. „Was hast g’sagt?“ fragte er, „wer rumpelt da dr Das Gebet in der Stube war beendet, die Hausleute kamen heraus und setzten sich mit dem Peter zum Tisch am Hauseck. Die Weibsleute hatten zu stricken und die Mannsleute stopften ihre Pfeifen. Auch das Sennerl setzte sich dazu und allgemein hie es: „Peter, erz uns von Schmuck!“ Der Peter blinzelte mit seinen klugen Augen die Runde ab und langte einigemal mit der Hand streichend an den Hals, als wollte er die Geschichte schwer herausbringen. Der Toni, der Sohn des Hauses, wu wohl, wo der Putzen steckte, und brachte ein Gl selbstgebrannten Kranewitter, worauf Peter zu erz anhub:

„Der im Kriegsjahre 1809 die Festung und Stadt Kufstein kommandierende bayerische Hauptmann war ein gro Kinderfreund,
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soda er immer in einem ledernen Geldbeutelein funkelnde neue bayerische Silberkreuzerchen bei sich trug, um damit die artigen Kinder zu beschenken. Als er nun, f Kufstein das Schlimmste bef die Schlie der Stadt anordnete, war es ihm auch darum zu tun, da durch Kriegsgewalt den Kleinen kein Leid geschehe; er redete deshalb den Eltern zu, die Kinder fortzuschicken. Die Zeit des Torschlusses war kurz gemessen, und als die Trennungsstunde kam, stand der Stadtmichl, wie man kurzweg den Hauptmann zu nennen pflegte, unter dem Tor, um noch von den auswandernden Kleinen Abschied zu nehmen, die sich dazu an ihn herandr Bei dieser herzigen Szene wurden selbst den rauhen Kriegern die Augen na Dann zogen wir dahin mit unserem Pack und B Was sollten wir nun anfangen? Ueber der Innbr war nichts zu suchen; dort stand mit seiner Schar der Speckbacher, der den neugierig spionierenden Kufsteiner M die Z abschneiden lie In Glemm und Schwoich waren ebenfalls die St So marschierte denn ein Teil zur Dickichtkapelle und baute sich dort im k Waldesgrunde Rindenh w die gr Schar, worunter auch ich mich befand, dem Kaisertale zuwanderte. Die Bauern, welche die Sparchner M besetzt hielten, lie uns ruhig durch. Dann ging’s hinauf die Stiege und hinein, stets mit dem Blick auf die bedrohte Heimat mit den darin besorgten Eltern. Bei der Neapelbank, als dem Punkt mit dem letzten Blick auf Kufstein, war tr Abschied; denn in der kommenden Nacht sollte Kufstein in Flammen aufgehen. Da h wir hinter uns Trommelschlag; nun ging’s in eiliger Flucht dahin, wobei uns von dem ohnehin schon knapp bemessenen Proviant zwei Brotlaibe entkamen und unter allgemeinem Jammer in den Bach hinunterkollerten. Indessen war uns der Feind an den Leib ger es waren nachkommende Kameraden, die durch Trommeln auf den mitgebrachten Kochkesseln ihrer Kriegslust Luft machten. Bei der Pfandl Kapelle ward ein inniges Vaterunser gebetet, und dann ging’s auseinander, den einzelnen Geh zur Einquartierung zu. Zur gleichen Zeit, als wir jugendlichen Fl durch das Kaisertal wanderten, stieg auch dr auf dem J am Gamsberg ein Fl hinein, um dort seine Sch zu verbergen. Es war dies der reiche Schmuck aus Kufstein. W bei diesem Kriege andere sich durch gute Taten f Vaterland aufopferten, ben er dabei manche Gelegenheit, sich zu bereichern. Als er sein Geld und seine Sch nirgends mehr f sicher hielt, trug er sie nun da dr hinein, um sie dort zu vergraben. Er sollte aber selbst nicht mehr zum Vorschein kommen; denn er ward zu seinen Sch hineinverbannt und rumpelt und rodelt seither dort drinnen damit herum. Oft find wir schon dr gewesen, den Schatz zu suchen, aber der Platz ist nicht zu finden. Wenn man schreit: „Schmuck, tua an Ruck!“, nachher rodelt er, und wenn man glaubt, da hat es gerodelt, nachher rumpelt’s gleich wieder wo anders. Den Schatz zu finden, da geh einer dazu, der erstens ein Sonntagskind ist, zweitens rein und richtig gelebt hat und drittens nie verliebt gewesen ist.“ „O Deixl,“ sagt ’s Sennerl, „die ersten zwei Punkt packat i schon, aber“ ein Gel am ganzen Tisch „aber der letzte Punkt.“ „Gelt, Sennerl, da spuckt’s wieder bei dir?“ sagte der Peter. Die G hatten sich verloren, die Hausleute und der alte Sommerfrischler Peter gingen zur Ruhe und unser Sennerl schloff wieder unter seine Kraxe. Er hatte nur mehr eine leichte Viertelstunde hinauf zur B und konnte auf dem Weg dahin den Schatz nachdenken, und wenn er ihn einstweilen noch nicht behoben hat und nicht als reicher Mann in der Stadt privatisiert, so besuchen wir ihn n auf seiner Alm und rufen auf dem Weg hinein zum Gamsberg hin „Schmuck, tua an Ruck!“Die Geschichte vom „Schmuck, tua an Ruck!“ erz die Turnschuster Mutter anders. Darnach war es ein Kiefersfeldener Bauer namens Much (Michael), der in seinem Geize nie genug Geld zusammenbrachte, das er schon truhenmeise besa Er war ein Tierqu und Dienstbotenschinder,
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lie diesen keinen Feiertag und zwang sie auch an Sonn und Festtagen zur Feldarbeit. Daf mu er ewig im Wilden Kaiser b Wenn man zum Gamsberg hin Much, magst nu a Truch?“ so h man deutlich zur „Io und es rumpelt das Gestein mit lautem Get zu Tal.